PSYCHOTHERAPIE

Was ist ein psychisches Problem?

Leiden Sie in (1) bestimmten Situationen, bei (2) bestimmten Personen, bei (3) Entscheidungen oder Ereignissen unter unangemessen starken, belastenden Gefühlen wie:

  1. Angst,
  2. Panik
  3. Ärger
  4. Wut
  5. Verzweiflung, 
  6. Deprimiertheit oder 
  7. Scham?

Für solche Lösungen ist eine Veränderung Ihres Erlebens und auch Ihres Verhaltens (Psychotherapie) notwendig.

Leistungsspekturm

+ Diagnostik
  • Lese- und Rechtschreibstörung (LRS)
  • Rechenstörung (Dyskalkulie)
  • Entwicklungsdiagnostik (Intelligenz [IQ], Aufmerksamkeit-/Konzentration, Psychomotorik, Sozio-Emotionale Entwicklung)
  • Hochbegabung / Intelligenzdiagnostik [IQ]
  • Schulverweigerung
  • Einschätzung emotionaler Probleme (Schulangst, Prüfungsangst, Depressivität, Zwang)
  • Schulprobleme (AD[H]S)
  • Schullaufbahnberatung / Einschätzung weiterführende Schule
+ Kognitive Verhaltenstherapie 
  • Ängste (Schul-/Prüfungsängste, Schulverweigerung, Trennungsangst, soziale Angst)
  • Panikstörung
  • Niedergeschlagenheit/Depressivität
  • Störung des Sozialverhaltens
  • AD[H]S
  • Lern- und Leistungsstörungen
  • Tic's
  • Zwänge (Zwangsgedanken, -handlungen [waschen, zählen, berühren])
  • Essstörungen (Anorexie, Bulimie, Adipositas)
  • Suchtverhalten („Handy-, PC-, Spielsucht“)
  • Trennungs- und Scheidungsschwierigkeiten
  • Stressverarbeitung
  • Verlust und Trauer
+ Elterntraining

Wie läuft eine Psychotherapie in der Regel ab?

1. Erstgespräch (Informationen für Eltern)

+ Erstgespräch (bei Kindern und Jugendlichen bis ca. 12 Jahren)

Weswegen kommen Sie zum Psychotherapeuten? Wieso glauben Sie, dass Ihr Kind eine Psychotherapie benötigt? Worauf müssen Sie sich einstellen?

Zuerst findet ein Erstgespräch ohne Ihr Kind statt und wird etwa 60 bis 90 Minuten dauern. In diesem werde ich mir mit ihrer Hilfe einen Überblick über die aktuelle Symptomatik verschaffen. Auch versuche ich Anhand der schon Ihnen vorliegenden Befunde eine Einschätzung, Schlussfolgerungen sowie Ableitungen für das weitere Vorgehen zu geben. Dazu schreiben Sie sich bitte alle Kernfragen auf, damit wir die weiteren Schritte eingrenzen und planen können.

Was brauchen Sie für den Termin?

  1. Sie bekommen nach der Terminvereinbarung einen Anamnesebogen sowie weitere Fragbögen, die Sie bitte ausgefüllt zum ersten Termin mitbringen.
  2. Ggf. Vorbefunde: Bitte bringen Sie eventuell vorliegende Vorbefunde (ggf. Ergotherapie; Logopädie; medizinische Berichte; Entwicklungsberichte) in Kopie mit.
  3. Ggf. Zeugnisse: Bitte bringen Sie alle Zeugnisse (inklusive Grundschule) in Kopie mit.
  4. Ggf. die Gesundheitskarte (GKV). Einen Überweisungsschein benötige ich nicht.
+ Erstgespräch (bei Kindern und Jugendlichen ab ca. 13 Jahren)

Weswegen kommst Du zum Psychotherapeuten? Worauf muss sich Ihr Kind einstellen?

Zuerst findet ein Erstgespräch für Ihr Kind statt und wird etwa 60 bis 90 Minuten dauern. In diesem werde ich mir mit seiner Hilfe einen Überblick über die aktuelle Symptomatik verschaffen. Danach vereinbare ich mit Ihnen (Eltern) einen Termin und versuche dann Anhand der schon Ihnen und mir vorliegenden Befunde eine Einschätzung, Schlussfolgerungen sowie Ableitungen für das weitere Vorgehen zu geben. Dazu schreiben Sie sich bitte alle Kernfragen auf, damit wir die weiteren Schritte eingrenzen und planen können.

Was braucht Ihr Kind für den Termin?

  1. Sie und Ihr Kind bekommen nach der Terminvereinbarung ein gesondertes Anschreiben mit einem Anamnesebogen sowie weitere Fragbögen, die Sie / Ihr Kind bitte ausgefüllt zum ersten Termin mitbringen.
  2. Ggf. Vorbefunde: Bitte geben Sie Ihrem Kind eventuell vorliegende Vorbefunde (ggf. Ergotherapie; Logopädie; medizinische Berichte; Entwicklungsberichte) in Kopie mit.
  3. Ggf. Zeugnisse: Bitte geben Sie ihrem Kind alle Zeugnisse (inklusive Grundschule) in Kopie mit.
  4. Ggf. die Gesundheitskarte (GKV). Einen Überweisungsschein benötige ich nicht.
+ Erstgespräch (Informationen für Jugendliche)

Vorab einige Informationen für Dich - worauf solltest Du dich einstellen? Zuerst findet ein Erstgespräch ohne Deine Eltern statt, welches rund 60 bis 90 Minuten dauert. In diesem werde ich mir mit Deiner Hilfe einen Überblick über die aktuelle Situation verschaffen. 

Einige Jugendliche beschreiben ihre aktuellen Gefühle sowie Gedanken wie zum Beispiel:

  • Ich habe Ängste: „…vor Klassenarbeiten!“; „… vor anderen etwas vorzumachen!“; oder „… zu sterben!“
  • Ich bin niedergeschlagen: „… meine Eltern haben eine zu hohe Erwartungshaltung an mich und die kann ich nicht erfüllen, es ist hoffnungslos!“
  • Wut: „… ich ärgere mich über meine Eltern, Lehrer oder Mitschüler!“ oder: „… ich bin mit mir unzufrieden, weil ich nur lerne, lerne und lerne und dennoch keinen Erfolg habe!“
  • Ich erlebe Enttäuschung: „… ständig werde ich von anderen kritisiert und man akzeptiert mich nicht! Ich bin ein Versager!“
  • Ich schäme mich (peinlich): „… weil ich mich für weniger Wert halte!“

Weiter werden mit den Gedanken und Gefühlen einhergehende körperliche Phänomene, wie Bauch- und Kopfschmerzen, Schwindel, Schwitzen und steigender Blutdruck beschrieben. 

Wie ist das bei Dir? „Weswegen suchst Du gerade jetzt die Beratung auf?“ oder [Aussage eines Jugendlichen] „…eigentlich wollten nur meine Eltern, dass ich einen Termin wahrnehme?“. „Was stört Dich gerade an der Familie, Schule, Freizeit oder…?“ Welche Gefühle, Gedanken und körperlichen Phänomene hast Du dann?

Besonders bin ich auf Deine Erwartungen, Motivation an die Beratung gespannt: 

Worauf kommt es Dir beim Erstgespräch an? Welche Ziele hast du für das Erstgespräch? 

Wir haben also einigen Informationsaustausch vor uns, da wir uns am Ende des Erstgesprächs entscheiden sollten:

  • Ich, ob ich Dir bei dem, weswegen du zu mir gekommen bist, helfen kann?
  • Du, ob Du die Hilfe die ich Dir anbieten kann, annehmen möchtest?

Danach haben wir 4 weitere Kennenlerngespräche, in dem wir uns mit Deiner Lebensgeschichte und Lebenssituation beschäftigen. 

An dieser Stelle möchte ich Dir schreiben, dass ich als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut [VT] der Schweigepflicht unterliege. (Ich gebe keine Informationen an Deine Eltern oder andere Personen unbesprochen heraus, außer diese sind Lebensbedrohlich).

Was brauchst Du für den Termin?

  1. Ggf. Zeugnisse: Bitte bringe mir alle Zeugnisse (inklusive Grundschulzeugnisse) in Kopie mit.
  2. Ggf. Vorbefunde: Bitte bringe mir eventuell vorliegende Vorbefunde (ggf. Ergotherapie; Logopädie; medizinische Berichte; stationäre Behandlungen) in Kopie mit.
  3. Die Gesundheitskarte (GKV). Einen Überweisungsschein benötige ich nicht.

2. Anamnese und Diagnostikphase

6 probatorische Sitzungen á 50 Minuten inkl. Fragebögen, Leistungstest

3. Behandlungsphase

Kurzzeittherapie        
Einzeltherapie  (2 x 12 Sitzungen á 50 Minuten)
Bezugssitzungen (2 x 3 Sitzungen á 50 Minuten)

Langzeittherapie          
Einzeltherapie  (60 Sitzungen á 50 Minuten)
Bezugssitzungen (15 Sitzungen á 50 Minuten)

Eine Kurzzeittherapie kann im Behandlungsprozess in eine Langzeittherapie umgewandelt werden.

4. Weitere Informationen zu den Themen

  • Wie und wodurch wirkt Psychotherapie?
  • Wie läuft eine Psychotherapie in der Regel ab?
  • Ihre aktive Mitarbeit?
  • Übungen und Hausaufgaben?
  • Wann wird Psychotherapie durchgeführt?
  • In welchen Fällen reicht ambulante Psychotherapie nicht bzw. nur unter Vorbehalt aus?
  • Worauf sollten Sie bei Beginn einer Psychotherapie achten?
  • Wie oft? Frequenz und Dauer der psychotherapeutischen Behandlung [Therapieende, -unterbrechung, Therapeutenwechsel]
  • Was müssen Patienten beachten? Rechte und Pflichten bei einer psychotherapeutischen Behandlung und besondere Hinweise
  • Kosten
  • Risiken und Nebenwirkungen von Psychotherapie
  • Anmerkungen für eine psychotherapeutische Behandlung (GKV) entnehmen Sie bitte der Patientenaufklärung, welche Sie sich hier als PDF downloaden können.

DAS PSYCHOTHERAPIE-TEAM


SASCHA SVEN MATTHIES

Herr Matthies hat an der Martin Luther Universität am Institut für Sportwissenschaften den Schwerpunkt Therapie, Prävention und Rehabilitation studiert und 2005 sein Diplom erfolgreich abgelegt. Über zahlreiche Weiterbildung, Berufserfahrungen sowie Tätigkeit im Leistungssport kann er mit seinem Wissen den physiotherapeutischen Bereich unterstützen.

Im Jahr 2009 hat er ein zweites Aufbaustudium zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten am Institut für kognitive Verhaltenstherapie aufgenommen und 2013 abgeschlossen. Seither arbeitet er selbstständig in einer Privatpraxis. Im Jahr 2015 wurde er zur vertragsärztlichen/ vertragspsychotherapeutischen Versorgung zugelassen und verfügt über zusätzliche Weiterbildungen in den Bereichen der Neurologie, Psychiatrie und Pädiatrie. Der Ausbau seiner wissenschaftlichen Qualität sowie die interdisziplinäre Zusammenarbeit liegt ihm am Herzen, so dass er als Dozent an der Hochschule Fresenius im Masterstudiengang „Pädiatrie“ und Institut für kognitive Verhaltenstherapie den Bereich „psychometrische Testdiagnostik“ lehrt.